Werkzeuginnenbeölung

für schwer erreichbare Schmierstellen

Nicht jede Schmierstelle im Werkzeug lässt sich von außen erreichen. Gerade beim Stanzen und Biegen kann es vorkommen, dass einzelne Bereiche trotz vorhandener Beölung zu wenig Schmierstoff erhalten. Die Werkzeuginnenbeölung bringt den Schmierstoff gezielt dorthin, wo er im Werkzeug benötigt wird. Dabei werden die Schmierstoffzufuhr, der Werkzeugaufbau und der Fertigungsablauf aufeinander abgestimmt.

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Sie möchten Schmierstoff gezielt an eine schwer erreichbare Stelle im Werkzeug bringen? WERUCON unterstützt Sie dabei, eine geeignete Lösung für Ihr Projekt zu finden.

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So funktioniert die Werkzeuginnenbeölung

Bei der Werkzeuginnenbeölung gelangt der Schmierstoff über eine geeignete Versorgung und Düsen an bestimmte Stellen im Werkzeug. Welche Bereiche geschmiert werden müssen, hängt vom Werkzeug und vom Fertigungsprozess ab.

Für eine wirksame Beölung kommt es vor allem auf drei Punkte an:

  • Position: Der Schmierstoff muss die vorgesehene Stelle im Werkzeug erreichen.
  • Menge: Die Dosierung muss auf den Bedarf an der jeweiligen Schmierstelle abgestimmt sein.
  • Zeitpunkt: Die Schmierstoffausgabe muss zum Ablauf der Maschine passen.

Eine innenliegende Düse bringt den Schmierstoff an Stellen, die von außen nur schwer erreichbar sind. Je nach Anwendung ergänzt die Werkzeuginnenbeölung dabei die bestehende Beölung von Werkzeug oder Material.

Welche Bereiche geschmiert werden, richtet sich nach dem jeweiligen Werkzeug. Ein Beispiel ist die Stempelschmierung: Hier wird der Schmierstoff gezielt an den Stempel oder seinen Kontaktbereich gebracht. Darüber hinaus können auch andere schwer zugängliche Stellen im Werkzeug einbezogen werden.

 


Wann ist eine Beölung im Werkzeug sinnvoll?

Eine Werkzeuginnenbeölung kann sinnvoll sein, wenn trotz vorhandener Beölung an einzelnen Stellen wiederholt Probleme auftreten. Dazu zählen zum Beispiel Materialanhaftungen, erhöhter Verschleiß oder schwankende Ergebnisse bei der Bearbeitung.

Ob eine Innenbeölung tatsächlich erforderlich ist, sollte für die jeweilige Anwendung geprüft werden. Entscheidend ist, ob der Schmierstoff die betroffene Stelle erreicht und ob Menge sowie Zeitpunkt der Schmierstoffzufuhr zum Fertigungsprozess passen.

Wenn eine Schmierstelle von außen schwer erreichbar ist

Verdeckte Bereiche im Werkzeug lassen sich von außen oft nur schwer mit Schmierstoff erreichen, zum Beispiel Schmierstellen oder Kontaktbereiche am Stempel. Eine integrierte Düse kann den Schmierstoff gezielt an die benötigte Stelle bringen.

Dabei müssen die Position der Düse, die Bewegungen im Werkzeug und der verfügbare Bauraum berücksichtigt werden. Auch die Leitungsführung sollte so geplant sein, dass die Schmierstoffzufuhr während des Betriebs funktioniert.

Wenn nur ein bestimmter Bereich zusätzlich geschmiert werden muss

Je nach Anwendung reicht die Beölung des Materials grundsätzlich aus, während ein einzelner Bereich im Werkzeug zusätzlichen Schmierstoff benötigt. Eine Innenbeölung kann diesen Bereich gezielt ergänzen, ohne die übrige Beölung zu verändern.

Ob diese Lösung infrage kommt, hängt unter anderem vom Werkzeugaufbau, von der Belastung an der betroffenen Stelle und vom verwendeten Schmierstoff ab. Auch verschiedene Beölungsarten lassen sich kombinieren: Die Bandbeölung trägt den Schmierstoff auf das Material auf, während die Innenbeölung einzelne Stellen im Werkzeug erreicht. Welche Lösung sich eignet, hängt von der Anwendung und dem Fertigungsprozess ab.

 


Werkzeuginnenbeölung direkt einplanen oder nachrüsten?

Bei einem neuen Werkzeug kann die Innenbeölung bereits in der Konstruktion berücksichtigt werden. So lassen sich die Schmierstellen, die Düsenpositionen, die Leitungsführung und der verfügbare Bauraum von Anfang an sinnvoll aufeinander abstimmen. WERUCON entwickelt dafür gemeinsam mit seinen Kunden Dosierlösungen, die sich in die Werkzeugplanung integrieren lassen.

Auch bestehende Werkzeuge können je nach Aufbau und Platzverhältnissen nachgerüstet werden. Für schwer zugängliche Einbaubereiche kommen beispielsweise kompakte Düsen wie die Miniatur-Winkeldüse infrage. Welche Möglichkeiten bei der Stanzwerkzeug-Innenbeölung und Stempelschmierung bestehen, hängt von der Werkzeugkonstruktion und der Position der Schmierstelle ab.

Vor einer Nachrüstung sollte geprüft werden, wo die Düse eingebaut werden kann, wie der Schmierstoff zugeführt wird und ob bewegliche Werkzeugteile den Einbau begrenzen. Auch die Zugänglichkeit für Einstellung und Wartung spielt eine Rolle. Auf dieser Grundlage lässt sich beurteilen, ob eine Nachrüstung sinnvoll ist oder eine andere Form der Beölung besser zur Anwendung passt.

Mit WERUCON die geeignete Werkzeuginnenbeölung planen

Jedes Werkzeug stellt andere Anforderungen an die Beölung. Damit WERUCON eine Lösung für Ihre Anwendung planen kann, helfen vor allem diese Angaben:

  • Werkzeug: Aufbau, Bewegungsabläufe, Schmierstellen und verfügbarer Platz.
  • Schmierstoff: verwendetes Medium, Viskosität und benötigte Menge.
  • Maschine und Prozess: Taktung und Möglichkeiten, die Schmierstoffausgabe auf den Fertigungsablauf abzustimmen.
  • Bisherige Beölung: Welche Lösung wird eingesetzt und wo reicht sie nicht aus?

Auf dieser Grundlage prüft WERUCON, welche Düsen und Komponenten infrage kommen und wie sich die Schmierstoffzufuhr umsetzen lässt.


Beschreiben Sie uns Ihr Werkzeug, den eingesetzten Schmierstoff und die betroffene Stelle.
Gemeinsam klären wir, ob eine Werkzeuginnenbeölung oder eine andere Lösung aus den Beölungssystemen besser zu Ihrer Anwendung passt.

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FAQ zur Werkzeuginnenbeölung

 

Was unterscheidet die Innenbeölung von einer äußeren Beölung?

Bei einer äußeren Beölung wird Schmierstoff auf zugängliche Bereiche des Materials oder Werkzeugs aufgetragen. Die Werkzeuginnenbeölung bringt ihn an Stellen im Werkzeug, die von außen nur schwer erreichbar sind. Je nach Anwendung können beide Verfahren miteinander kombiniert werden.

Ist Stempelschmierung dasselbe wie Werkzeuginnenbeölung?

Nicht zwingend. Bei der Stempelschmierung stehen der Stempel oder sein Kontaktbereich im Mittelpunkt. Eine Werkzeuginnenbeölung kann darüber hinaus weitere innenliegende oder schwer erreichbare Schmierstellen einbeziehen. Welche Variante infrage kommt, richtet sich nach dem Werkzeug und der jeweiligen Belastung.

Kann ein bestehendes Werkzeug nachgerüstet werden?

Ja, sofern Werkzeugaufbau und Platzverhältnisse eine Nachrüstung ermöglichen. Entscheidend sind unter anderem der verfügbare Raum für Düse und Zuführung, die Bewegungen der Werkzeugteile sowie die Möglichkeit, die Schmierstoffausgabe anzusteuern. WERUCON prüft diese Voraussetzungen am jeweiligen Werkzeug.

Senkt eine Innenbeölung automatisch den Schmierstoffverbrauch?

Nein. Ihr Ziel ist zunächst, die benötigte Stelle bedarfsgerecht mit Schmierstoff zu versorgen. Ein geringerer Verbrauch kann sich ergeben, wenn dadurch unnötiger Auftrag an anderen Stellen vermieden wird. Die erforderliche Menge muss für den jeweiligen Prozess ermittelt werden.

Welche Angaben sind für eine Anfrage hilfreich?

Hilfreich sind Angaben zur betroffenen Schmierstelle, zum Werkzeug, zum verwendeten Schmierstoff und zur bisherigen Beölung. Informationen zur Maschinentaktung, zum verfügbaren Platz und zu Problemen wie Verschleiß oder Materialanhaftungen erleichtern die erste Einschätzung.

 

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