Kontaktlose Beölung

Schmierstoff gezielt auftragen

Wenn in einer Fertigung unterschiedliche Werkstückbreiten oder Auftragsbereiche aufeinanderfolgen, muss die Beölung verschiedene Flächen gezielt versorgen. Die kontaktlose Beölung bringt den Schmierstoff über Düsen auf die vorgesehenen Flächen oder Stellen, ohne dass ein Auftragselement das Werkstück berührt. WERUCON legt die Ventile, die Dosierung und die Ansteuerung passend zu Ihrem Medium und Produktionsablauf aus.

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Sie möchten prüfen, ob sich kontaktlose Beölung für Ihre Anlage eignet? Sprechen Sie mit uns über Ihre Beölungsaufgabe.

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Walzenbeölung: Funktionsprinzip und typische Anwendungen

Bei der kontaktlosen Beölung übernehmen Düsen den Schmierstoffauftrag. Sie arbeiten mit Abstand zum Werkstück und bringen das Medium auf die vorgesehenen Bereiche. Damit der Auftrag zur Anwendung passt, wirken drei Elemente zusammen:

  • Die Schmierstoffversorgung: Sie führt das Medium zu einem oder mehreren Spray- beziehungsweise Dosierventilen.
  • Die Düsen: Ihre Position und Ausführung bestimmen, ob eine größere Fläche oder ein gezielter Bereich benetzt wird.
  • Die Dosierung und Ansteuerung: Sie bestimmen die ausgegebene Menge und den Zeitpunkt des Auftrags. Bei WERUCON lassen sich Sprayventile einzeln oder in Gruppen schalten.

So kann die Beölung beispielsweise auf unterschiedliche Auftragsbreiten ausgerichtet werden. Welche Einstellung sinnvoll ist, hängt vom Werkstück und vom Fertigungsprozess ab.

„Kontaktlos“ bezeichnet die Art des Auftrags, keine bestimmte Werkstückform. Ein Beispiel ist die Bandbeölung: WERUCON beölt damit Bänder, Bleche und vorgeformte Teile, ohne dass das Auftragssystem sie berührt. Weitere Anwendungen finden Sie in der Übersicht der Beölungssysteme.

 


Wann ist ein berührungsloser Auftrag sinnvoll?

Wie gut eine Beölung zum Prozess passt, zeigt sich besonders bei wechselnden Anforderungen. Ändern sich Werkstückbreite, Form oder benötigte Schmierstoffmenge, muss sich der Auftrag entsprechend anpassen lassen.

Wenn Breiten und Auftragszonen wechseln

Laufen verschieden breite Bänder oder Bleche durch dieselbe Fertigung, sollte die beölte Fläche zum jeweiligen Werkstück passen. Entsprechend positionierte und angesteuerte Ventile ermöglichen es, die Auftragsbreite an den Prozess anzupassen. Auch wenn nur bestimmte Zonen Schmierstoff benötigen, lässt sich die Beölung darauf ausrichten. Ob dafür Ventile umgestellt, einzeln geschaltet oder in Gruppen betrieben werden, hängt von der konkreten Anlage ab.

Wenn Werkstücke uneben oder bereits geformt sind

Eine Walze überträgt den Schmierstoff durch Berührung. Bei Unebenheiten oder geformten Teilen kann es schwieriger sein, alle gewünschten Bereiche auf diesem Weg zu erreichen. Düsen benötigen keinen solchen Walzenkontakt. Ihre Position und das Sprühbild müssen aber so gewählt werden, dass der Schmierstoff die vorgesehenen Stellen tatsächlich erreicht. Die Form des Werkstücks entscheidet daher mit darüber, wie die Düsen angeordnet und ausgerichtet werden.

Wenn die benötigte Menge genau abgestimmt werden soll

Der Schmierstoff soll die beanspruchten Stellen ausreichend versorgen, ohne sich unnötig auf dem Werkstück oder in der Anlage zu verteilen. Ein gezielter Auftrag kann Überschuss und Rückstände reduzieren. Zu wenig Schmierstoff kann dagegen Reibung und Werkzeugverschleiß erhöhen. WERUCON legt die Dosierung deshalb anhand des Mediums, des Werkstücks und des Fertigungsablaufs aus.

Bei weitgehend ebenen Materialien mit gleichbleibenden Abmessungen kann auch eine Walzenbeölung geeignet sein.

 


Flächig oder gezielt: Das Auftragsbild entscheidet

Das Auftragsbild beschreibt, welche Bereiche eines Werkstücks Schmierstoff erhalten sollen. Für größere Flächen nutzt WERUCON unter anderem Flachstrahldüsen. Soll das Medium auf eine kleinere Stelle gelangen, kommen Rundstrahldüsen infrage. Für breitere Werkstücke lassen sich mehrere Düsen kombinieren. Je nach Anlage kann der Schmierstoff auf einer oder auf beiden Seiten aufgetragen werden.

Neben der Düsenanordnung zählt die Dosierung. Wie viel Schmierstoff aufgetragen werden soll, hängt vom verwendeten Medium, vom Werkstück und vom Fertigungsablauf ab. Beides wird gemeinsam ausgelegt, damit die vorgesehenen Bereiche ausreichend versorgt werden.

Kontaktlose Beölung von WERUCON: präzise ohne Walzen

WERUCON trägt Schmierstoffe mit Spray- und Dosierventilen auf, ohne das Werkstück zu berühren. Flachstrahldüsen benetzen Bänder und Flächen gleichmäßig, während Rundstrahldüsen den Schmierstoff gezielt auf definierte Bereiche richten.

Die Ventile lassen sich einzeln oder in Gruppen ansteuern und an unterschiedliche Breiten und Auftragszonen anpassen. Eine Flachstrahldüse erreicht je nach Konfiguration eine Sprühbreite von bis zu 200 Millimetern. Für größere Arbeitsbereiche können mehrere Düsen kombiniert werden.


Welche Angaben helfen bei der Auslegung?

Damit WERUCON die Beölung für Ihren Prozess planen kann, sind vor allem fünf Punkte wichtig:

  • Werkstücke: Was soll beölt werden? Wechseln Breite, Dicke oder Form?
  • Auftragsbereiche: Welche Stellen benötigen Schmierstoff? Soll eine oder sollen beide Seiten beölt werden?
  • Schmierstoff: Welches Medium verwenden Sie? Welche Menge wird bisher aufgetragen oder ist vorgesehen? Hilfreich ist auch die Viskosität des Mediums.
  • Fertigungsablauf: Wie schnell bewegt sich das Werkstück durch die Anlage, und wann soll der Schmierstoff aufgetragen werden?
  • Bestehende Anlage: Wie viel Platz steht für das Beölungssystem zur Verfügung, und welche Möglichkeiten bietet die Maschinensteuerung?

Mit diesen Angaben plant WERUCON, wo die Düsen sitzen, wie der Schmierstoff zugeführt wird und wann und in welcher Menge er aufgetragen werden soll. Bei einer Nachrüstung prüft WERUCON außerdem, ob genügend Platz vorhanden ist und wie sich das System in die bestehende Anlage einbinden lässt.

Kontaktlose Beölung mit WERUCON planen

WERUCON entwickelt die Beölung für Ihre Fertigungsaufgabe. Dafür werden Düsen, Dosierung und Steuerung auf das Werkstück, den Schmierstoff und die Produktionsbedingungen abgestimmt. Je nach Aufbau der vorhandenen Anlage können einzelne Komponenten integriert oder ein vollständiges System geplant werden.

Beschreiben Sie uns, was Sie beölen möchten und wo die bisherige Beölung an Grenzen stößt. Gemeinsam klären wir, welches Auftragsbild und welche Dosierung erforderlich sind und wie sich die Lösung in Ihre Anlage einbinden lässt.

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FAQ zur kontaktlosen Beölung

 

Können nur ausgewählte Bereiche beölt werden?

Ja. Düsen und Ventile lassen sich so anordnen und ansteuern, dass der Schmierstoff gezielt auf bestimmte Bereiche gelangt. Ob ein punktueller oder zonenweiser Auftrag sinnvoll ist, hängt vom Werkstück und vom Schmierbedarf ab.

Eignet sich die kontaktlose Beölung auch für kleine Schmierstoffmengen?

Ja. WERUCON kann bei der kontaktlosen Bandbeölung auch sehr kleine Mengen auftragen. Ob eine solche Minimalmengenschmierung ausreicht, hängt vom Schmierbedarf der belasteten Stellen ab.

Muss eine vorhandene Walzenbeölung ersetzt werden?

Nicht unbedingt. Bei ebenen Werkstücken mit konstanten Abmessungen kann eine Walzenbeölung sinnvoll sein. Wechseln Breiten oder Auftragszonen häufig, lohnt sich die Prüfung einer kontaktlosen Lösung.

Lässt sich die kontaktlose Beölung in eine bestehende Anlage integrieren?

Das hängt unter anderem vom verfügbaren Platz, der Werkstückführung, der Schmierstoffversorgung und der Steuerung ab. Bei WERUCON prüfen wir, welche Möglichkeiten Ihre Anlage bietet.

Welche Angaben helfen bei einer Anfrage?

Nennen Sie uns das Werkstück, den Schmierstoff, die gewünschten Auftragsbereiche und die Produktionsgeschwindigkeit. Hilfreich ist auch, welche Schwierigkeiten bei Ihrer bisherigen Beölung auftreten.

 

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